6. GDI, Textausgabe und Malen und Zeichnen
In diesem Kapitel soll das Windows-GDI (Graphics Device Interface) etwas genauer betrachtet werden. Die GDI-Schnittstelle stellt eine geräteunabhängige Schnittstelle für Bildschirm und Drucker zur Verfügung. Dank GDI müssen Sie sich nicht selbst um die verwendete Hardware kümmern, da diese Schnittstelle die Hardwarekonstellation berücksichtigt. Man stelle sich vor, Sie wollen in Ihrer erstellten WIN32-Anwendung einen Text ausdrucken lassen und müssten für jeden Drucker erst mal einen Treiber schreiben. Die GDI-Schnittstelle ist somit die Schicht zwischen Ihrer Anwendung unter Windows und den Treibern. Wollen Sie bspw. einen Text bei Ihrer Anwendung ausgeben, leitet GDI diese Aufgabe an den Treiber der Grafikkarte weiter. Der Treiber wiederum hat die Aufgabe den Text auf dem Bildschirm auszugeben.
Das hierbei die Textausgabe und das Zeichnen in einem Kapitel behandelt werden, lässt den Schluss zu, dass Windows nicht mehr zwischen Grafik und Text unterscheidet, wie dies unter MS-DOS noch der Fall war.
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